cuisine.at - Newsletter
Dezember 2005
Neuerungen auf cuisine.at
Bewerten und Anmerkungen

Das Menü des Monats
Errata zum Vormonatsrezept
Flachgauer Weihnachtssuppe mit Zwetschkenknödel
Gefüllte Kohlsäckchen
Wiener Vanillekipferl

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Neuerungen auf cuisine.at: Bewerten und Anmerkungen

Dieses Monat gibt's leider nicht so grossartige Neuerungen auf cuisine.at und auch der Newsletter erscheint sehr spät. Immerhin hat der System-Administrator im Moment auch ein bisschen Krampus- und Weihnachts-Stress ...

Aber es besteht ab nun auch die Möglichkeit, Rezepte zu Benoten oder ganze Anmerkungen anzufügen:

Rezept benoten: Bei der Rezeptanzeige gibt es den Link, mittels dessen ein Dialogfenster geöffnet wird. In diesem kann man das Rezept bewerten, von "sehr gut" bis "nicht genügend" gibt es 5 Abstufungen.
Noch werden diese Bewertungen aber nicht angezeigt, erst wenn einge genügend repräsentative Anzahl eingegangen ist, werden diese Bewertungen beim Rezept als auch in der Hitliste angezeigt.

Anmerkung hinzufügen: Gleich neben dem Benotungs-Link ist auch der Link "Anmerkung schreiben". Hier kann jedermann und jedefrau einen Text zum Rezept anbringen, sei es, dass es Verbesserungsvorschläge gibt (Zutatenmenge, etc), was gut als Beilage, Ergänzung etc. passen würde, oder beliebige andere Informationen. Diese Informationen sind dann immer am Rezeptende zu finden. Als besonderes Feature kann man diese Anmerkungen auch als "privat" bestimmen, d.h. sie werden nur angezeigt, wenn der User auf die Datenbank zugreift, der sie auch geschrieben hat.

Bis zum nächsten Newsletter schaffe ich hoffentlich weitere Neuerungen zu implementieren, Ideen wären ja noch vorhanden. In diesem Sinne wünsche ich einen fröhlichen Advent.

Das Menü des Monats: der Weihnachtsmann kommt

Errata zum Vormonatsrezept:
Leider ist es mir voriges Mal passiert, dass ich falsche Mengen für die Kastanien-Kürbis-Suppe angegeben hatte. Und natürlich bin ich erst vor Kurzem auf den Fehler aufmerksam geworden, als ich das Rezept selbst nachkochte! Genaugenommen muss man nämlich beide getrennten Suppen mit 400ml Brühe herstellen, nicht wie ich geschrieben hatte mit 800ml + 400ml!
Aber sonst habe ich diese Suppe genial gefunden, sowohl geschmacklich, als auch optisch ein Gedicht!

In jedem Land wird das Weihnachtsfest ein bisschen anders gefeiert, es gibt unterschiedliche Speisen und Bräuche am Weihnachtstisch ...

In Schweden, wo das Weihnachtsfest Jul genannt wird, bringt in manchen Gegenden ein Ziegenbock (der Julbock) den Kindern die Weihnachtsgeschenke.

In Norwegen sitzt man beim Julebord, dem Weihnachtsessen. Dort werden unzählige Speisen aufgetischt, von eingelegten Heringen, dem grossen Schinken, Schweinsrippchen und dem Juleaker, einem Gebäck ähnlich dem Stollen. Dazu wird natürlich das dunkle Weihnachtsbier gereicht, das Juløl.

In Finnland, wo der Weihnachtsmann ja auch sein Zuhause hat, geht man vor dem Weihnachtsfest traditionellerweise in die Sauna. Dann erst reicht man den Weihnachtsschinken, der mit Honig und Senf in der Backröhre gegart wird. Dazu gibt es ein Steckrübenmus.
Die Finnen bestreiten übrigens die Auffassung, dass der Weihnachtsmann am Nordpol wohnt, den schliesslich wisse jedermann, dass es dort zu kalt ist! Statt dessen wohnt er im Berg Korvatunturiin in der Nähe von Rovaniemi, allerdings konnte noch niemand den geheimen Eingang finden...

In Italien bekommen die Kinder die Geschenke von Il Bambinello Gesu, dem Christkind. Allerdings erst am Morgen des 25. Dezembers, und sie finden diese vor ihren Betten oder unter dem Weihnachtsbaum.
Als Abendessen gibt es traditionellerweise Fischgerichte, meistens Aal, am Christtag dann Lammbraten oder Truthahn.

Früher wurde in Spanien die Geschenke von den Heiligen Drei Königen gebracht. Heutzutage trifft man sich bereits am Heiligen Abend zum grossen Festessen, wo Truthanh aufgetragen wird. Dann geht man in die Mitternachtsmesse (Misa del Gallo), die zu Mitternacht beginnt. Anschliessend versammelt man sich auf Marktplätzen und singt Weihnachtslieder und tanzt um die Lagerfeuer bis in den frühen Morgen.

Selbst in Sri Lanka feiern die Christen das Weihnachtsfest, allerdings schmückt man dort in Ermangelung von Tannenbäumen die Zypressen ..

Die Rezepte (jeweils für 4 Personen):

Flachgauer Weihnachtssuppe mit Zwetschkenknödel

250 g Dörrzwetschken
65 ml Zwetschkenschnaps
1 Zimtstange
8 Gewürznelken
1 l Wasser
250 ml Sauerrahm
1 Esslöffel Mehl
Salz, Pfeffer

250 g Knödelbrot (Semmelwürfel)
250 ml Milch
2 Eier
1 Zwiebel
50-100 g Dörrzwetschken
Salz, Pfeffer, Petersilie

Die Dörrzwetschken mit den Nelken und Zimt im Wasser weich kochen, den Zwetschkenschnaps hinzugeben und nochmals aufkochen und danach abseihen. Zum Schluss die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Knödel die Semmelwürfel (oder doch die Semmelnwürfeln ? ) in Milch einweichen und 10 Minuten ziehen lassen. Die Zwiebel in etwas Butter kurz dünsten. Alle Zutaten miteinander vermengen, mit nassen Händen Knödel formen und in kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten ziehen lassen (nicht kochen!).

Die Knödel in den Suppenteller geben, mit Schnittlauch oder Petersilie bestreuen und am Tisch mit der Suppe übergiessen.

Gefüllte Kohlsäckchen

8 mittelgrosse Kohlblätter
8 gekochte schwarze lange Spaghetti
8 Oliven ohne Kern
250 g Ziegen- und/oder Schafkäse
1 Ei
80 g geriebene Mandeln
40 g Mehl
250 ml Suppe
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Butter

Die Kohlblätter ca. 1 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Die Mittelrippen aus den Kohlblättern herausschneiden.

Die Oliven klein schneiden, mit dem geraspelten Käse und dem Ei vermischen, Mehl und Mandeln zufügen und mit Salz, Pfeffer und wenig Paprikapulver würzen.

Einen Esslöffel Fülle in die Mitte eines Kohlblattes geben, die Ecken nach oben ziehen und mit einem Spaghetti wie bei einem kleinen Bündel zusammenbinden.

Die Kohlsäckchen auf eine gebutterte Auflaufform geben, mit der Suppe übergiessen und im auf 250 °C vorgeheizten Backrohr ca. 25 Minuten garen.

Wiener Vanillekipferl

1 Vanilleschote
50 g Puderzucker
130 g kalte Butter
130 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
3 Esslöffel Puderzucker

Die Vanilleschote mit einem spitzen Messer längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen.

Die Hälfte des Marks mit den 50 g Puderzucker, der Butter, dem Mehl und den Mandeln zu einem glatten Teig verkneten und diesem zugedeckt im Kühlschrank 1 Stunde kalt stellen.

Aus dem Teig kleine Kipferl formen, auf das gebutterte Backblech legen und auf der mittleren Schiene im auf 175 °C vorgeheizten Backrohr ca. 12 Minuten backen.

Das restliche Vanillemark mit dem verbleibenden Puderzucker vermischen. Die gebackenen Kipferl noch warm in dieser Mischung wenden.

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