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Quarksouffle mit Limonensauce, Teil 2 von 2, die Zusatzti
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die Zutaten:
die Zubereitung:

Einige Tips.

Es gibt verschiedene Arten der Soufflezubereitung: die klassische, bei der eine Creme patissiere (oder bei einem salzigen Auflauf eine Pate a chou) Halt gibt; die zeitgemässere Art, bei der die Zucker-Eier-Masse über dem Wasserbad zu einer Creme geschlagen wird und die federleichte Version, bei der die Zucker-Eigelb-Masse ohne Wasserbad zu einer Creme geschlagen wird, sich beim Backen aber zu einem besonders fragilen Ding aufbläht.

Da wo Mehl im Spiel ist - bei der Creme patissiere oder der Pate a chou - wird man kaum eine Enttäuschung erleben. Damit man sich aber auch an ein leichtes Souffle heranwagen darf, braucht man sich bloss ein paar Dinge zu merken und fest daran zu glauben, dass es wirklich nicht auf die sichtbare Qualität eines Souffles ankommt, sondern ganz alleine darauf, dass es schmeckt! Gefahr für ein schnelles Zusammenfallen eines Souffles droht besonders dann, wenn es bei zu starker Hitze gebacken oder gar Zugluft ausgesetzt wird. Aber es gibt ausserdem noch ein paar andere Dinge zu beachten.

Eines der drei Geheimnisse in der Küche - nebst der grundsätzlichen Verwendung allerbester Qualität und dem aufmerksamen, liebevollen Umgang (auch mit den einfachsten Produkten) - ist die "mise-en-place", dieses beruhigende "alles-zur-Hand-haben", wenn es zur Sache geht. Am Beispiel des Souffles heisst dies konkret: Alle Zutaten sowie sämtliches Arbeitsmaterial sind auf dem Arbeitstisch abgewogen und bereitgestellt, die Förmchen gebuttert und gezuckert, der Ofen auf die richtige Temperatur aufgeheizt, der Tisch für die aufgeblasene Geschichte gedeckt - und die Schleckmäuler auf ihre Geduldsfähigkeit gepruett.

Was das Schlagen von Eiweiss betrifft: Ob es von Hand mit dem Schneebesen oder in einer Küchenmaschine bzw. Mit einem Handrührgerät geschlagen wird, hat auf die Qualität keinen so grossen Einfluss wie die Beachtung der beiden wichtigen Voraussetzungen: Zum einen sollte das Eiweiss von absolut frischen Eiern stammen, und zum anderen darf es nur mit völlig fettfreien Arbeitsgeräten aufgeschlagen werden. Es ist deshalb ratsam, Schüssel und Schneebesen unmittelbar vor dem Gebrauch nochmals mit warmem Seifenwasser und heissem Spülwasser zu reinigen und anschliessend gut trockenzureiben.

Und was die Eigelb-Zucker-Masse angeht: Zwar wird geschlagenes Eigelb alleine schon durch das Zufügen von Zucker cremig, doch um einem Souffle Stand zu geben, ist das Schaumigschlagen auf dem Wasserbad vorzuziehen, zumal wenn die Grundmasse mit Fruchtsaft oder Liqueur etc. Zusätzlich aromatisiert wird und somit wieder etwas von der Stabilität verliert.

Leicht und dennoch von guter Konsistenz wird ein Souffle, wenn der Eier-Zucker-Masse Quark zugefügt wird. Ob Sie das Quark-Souffle, wie im Rezept "Quarksouffle mit Limonensauce" beschrieben, zubereiten oder anstelle von Limonen den Duft von Passionsfrüchten vorziehen; ob Sie in die Form ein Obstkompott - im Frühjahr eines aus Rhaberber! - füllen und erst dann mit der Soufflemasse auffüllen; ob Sie das Souffle mit einem Löffel aus der Form schöpfen oder aus den individuellen Förmchen auf die Teller stürzen, mit exotischen Früchten umlegen und mit einem Fruchtcoulis umgiessen - den spielerischen Möglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt.

1. Teil: siehe "Quarksouffle mit Limonensauce, Teil 1 von 2, das Rezept"


Anmerkungen zum Rezept:
keine