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Aehzezupp
Zutaten für 6 Portionen Menge anpassen
die Zutaten:
2 kleinZwiebeln; bis 1/2 mehr
60 GrammButter
250 GrammSpeck durchwachsen
1 BundSuppengrün
500 GrammKartoffeln
500 GrammErbsen tiefgekühlt
 Oder
1 PackungErbsen, geschält, getrockne
1000 MilliliterRinderbrühe
 Bohnenkraut
 Majoran
 Salz
 Pfeffer
1 EsslöffelWeinessig; bis doppelte Menge
 Wiener Würstchen
die Zubereitung:

Wer in Köln schon einmal in einer Gaststube eines Traditionsbrauhauses genauer die Speisekarte studiert hat, stellt sich bald die Frage: welche Speisen sind eigentlich typisch koelsch? Sind es die Rievkoche (Reibekuchen), ist des die Floenz (Blutwurst), ist es der Hirringsschlot (Heringssalat) oder ist es vielleicht die Aehzezupp (Erbsensuppe)? Alle genannten Speisen sind typisch koelsch, wenngleich ihr Ursprung nicht unbedingt im Rheinland liegt. In Zukunft wollen wir uns weniger damit beschäftigen, woher genau die Speisen stammen, sondern mehr, wie sie nach den alten Rezepten hergestellt werden. Heute werden wir uns mit der Aehzezupp befassen, die für den Kölner zum Feiern gehört wie das köstliche Kölsch. Kein Strassen-, kein Stadtteilfest, kein Karnevalszug ohne Aehzezupp. Bei dem Kölner Karnevalskorps Blaue Funken soll, so sagt man, die Zupp am besten schmecken, und zwar dann, wenn sie in grosser Menge aus der Gulaschkanone kommt.

Sie sie in einem Topf mit der Butter glasig. Fügen Sie dann den kleingeschnitten Speck hinzu und braten alles an. Zerkleinern Sie nun das Suppengrün und fügen es ebenfalls hinzu. Nun schälen Sie die Kartoffeln, schneiden sie in kleine Würfel und geben sie zusammen mit den Erbsen und der Rinderbrühe sowie den Kräutern in den Topf. Jetzt lassen Sie alles aufkochen. Die Suppe muss nun bei niedriger Hitze etwa 10 Minuten köcheln. Die Würstchen werden in schmale Scheiben geschnitten und in die Suppe gegeben. Zum Schluss schmecken Sie mit Salz und den anderen Gewürzen ab und verfeinern mit einem Schuss Weinessig.

Sollten Sie statt Tiefkühlerbsen getrocknete Erbsen verwenden wollen, dann sind diese mindestens 12 Stunden, besser aber 24 Stunden vorher, in Wasser einzuweichen. Die Garzeit der Suppe beträgt dann insgesamt mindestens 1 ½ - 2 Stunden.

Und hier noch ein Tip. Je grösser die Menge, umso besser die Suppe.


Anmerkungen zum Rezept:
keine